Der Deutungsrahmen der neuzeitlichen Astrologie
Die neuzeitliche Astrologie hat entscheidende lmpulse den Wirken des deutschen Astrologen Thomas Ring (1892 – 1983) zu verdanken.
Thomas Ring gelang mit seinem vierbändigen Hauptwerk, “Astrologische Menschenkunde” eine Revision der mittelalterlichen Astrologie. Die revidierte Astrologie betont die Aussagegrenze die bei einer astrologische lnterpretation unbedingt zu beachten ist. Das Horoskop kann weder Aussagen über die Umwelt noch über die genetische Ausstattung eines lndividuums treffen.
Eine weitere Deutungseinschränkung ist der,,selbstbestimmende Faktor”. Aus dem Horoskop ist nicht ersichtlich inwieweit sich der Horoskopeigner mit seiner wesensmäßen Entwicklung auseinander gesetzt hat. Damit hat sich die Astrologie vom festgelegten mittelalterlichen Determinismus (Alles ist durch das Horoskop festgelegt) getrennt und ist zu einer dem freien Willen betonten Auffassung gelangt.
Die Symbole der Astrologie verweisen auf grundlegende Eigenschaften des Lebens! Diese Symbole können auf alles Lebendige angewandt werden. (sogar auf sogenannter selbstorganisierende Systeme). Die psychologische Astrologie nun betrachtet die Planetaren Eigenschaften als Wesenskräfte die jedem Menschen individuell zur Verfügung stehen und nicht als von außen kommende Energien denen man hilflos ausgesetzt ist.
Diese Sichtweise ist entscheident!
Die Planeten im Geburtshoroskop verursachen weder gute noch schlechte Ereignisse! Sie bewirken gar nichts! Sie zeigen nur bestimmte Herausforderungen an, denen der Mensch zu bestimmten Zeiten seines Lebens begegnet. (Robert Hand)
Für mich persönlich ist die Astrologie weder Wissenschaft noch Aberglaube weder eine Lebensweise noch eine Religion. Sie unterscheidet nicht nach Rassen, Religionen, Alter oder Bildung.
Astrologie steht für eine seit ca. 4000 Jahren entwickelte Symbolsprache deren Deutungsregeln für jedermann offen dargelegt werden können.
Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit
immer neuer und zunehmender
Bewunderung und Ehrfurcht, je öfter
und anhaltender sich das Nachdenken
damit beschäftigt:
Der gestirnte Himmel über mir
und das moralische Gesetz in mir!lmmanuell Kant


